Mitgliedschaft im DCLH

Möchten Sie im Deutschen Club für Leonbergerhunde e.V. DCLH Mitglied werden und unsere Clubzeitschrift beziehen? Dann schicken Sie die Mitgliedskarte ausgefüllt und unterschrieben an die aufgedruckte Adresse. Der jährlich an den Club zu entrichtende Mitgliedsbeitrag schließt auch den kostenfreien monatlichen Bezug der Zeitschrift „Der Hund“ ein. Diese Zeitschrift beinhaltet für die Mitglieder im Club zusätzlich acht DIN A4-Seiten, die unsere Vereinsmitteilungen enthalten. Bekannt gegeben werden neben dem Zuchtgeschehen die Clubnachrichten, Terminkalender für Ausstellungen, Ausbildungsmöglichkeiten, Mitgliederversammlungen und eben alle Veranstaltungen rund um den Hund. Das Clubgeschehen wird monatlich veröffentlicht und so allen Mitgliedern die Möglichkeit geboten, daran teilzunehmen.

Die Zeitschrift „Unser Rassehund“ können sie über den Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. VDH, Postfach 104154, 44941 Dortmund beziehen. Die Zeitschrift enthält die Clubnachrichten der angeschlossenen Rassehundevereine, Aktuelles, Zuchtverordnungen und die gesetzlichen Bestimmungen in der Hundehaltung, Berichte und Termine über Zuchtleiter- und Zuchtwartetagungen, Richteranwartschaften und die Benennung von Spezial- und Zuchtrichtern. Nicht nur für den Rassehundebesitzer enthält sie Wissenswertes und Interessantes, sondern ganz allgemein für jeden Hundehalter.

Ahnentafel


Mit dem Erwerb eines Rassehundes erhalten Sie vom Züchter auch die Ahnentafel für Ihren Hund. Die Ahnentafel dient zum Nachweis der Reinrassigkeit. Auf der Ahnentafel sind die Vorfahren bis zur dritten Generation aufgeführt. Bei einem Zuchteinsatz ist es wichtig, die Vorfahren Ihres Hundes zu kennen; die Ahnentafel zeigt den Verwandschaftsgrad gegenüber bestimmten Vorfahren. Die Ahnentafel ist ein wichtiges Dokument und sollte gut verwahrt werden. Bei Verlust das Zuchtbuchamt informieren, damit eine neue Ahnentafel ausgestellt werden kann. Das verlorene Dokument verliert dann seine Gültigkeit.

Zahnkarte


Die Zahnkarte dient zum Nachweis über die Vollzahnigkeit. Ein vollständiges Scherengebiss ist neben einem guten Wesen und einem mindestens sehr guten Exterieur die erste Voraussetzung zum Erhalt der Zuchttauglichkeit. Vor-, Rückbiss und fehlende Zähne schließen von der Zucht aus. Ein Zangengebiss und das Fehlen des M3 werden toleriert (bei Rüden mit Einschränkungen). Die Eintragungen auf der Zahnkarte müssen von drei verschiedenen Zuchtrichtern auf einer offiziellen Veranstaltung vorgenommen werden. Der Richter kontrolliert auf Wunsch das Gebiss Ihres Hundes und bestätigt auf der Zahnkarte die Vollzahnigkeit und die Kieferstellung (z. B. Scherengebiss) oder einen Zahnfehler. Verliert Ihr Hund durch einen Unfall oder eine Rauferei einen Zahn, sollten Sie sofort einen Zuchtrichter aufsuchen - Adressen siehe Hompage des DCLH, damit er die noch frische Wunde sehen kann und dies auf der Zahnkarte vermerkt – danach erst zum Tierarzt. Die verheilte Stelle (Lücke im Kiefer) wird ansonsten später als Zahnfehler bewertet und das wäre für einen Aussteller oder Züchter sehr schade.

Ausstellungen


Hundeausstellungen haben eine lange Tradition. Nachdem sie in England etwa um 1850 entstanden, brach ihre große Zeit in Deutschland ungefähr 15 Jahre später an. Den bisherigen Rekord brachte die Welthundeausstellung der Rassehunde 1981 in Dortmund mit 8.850 gemeldeten Hunden. Wenn Ihr Hund gut aussieht und ein vollständiges Scherengebiss hat,
sollten Sie durchaus mit ihm einmal an einer Ausstellung teilnehmen. Hier haben Sie den Vergleich mit anderen schönen Exemplaren der Rasse und der Richter wird sich bemühen, auch die Vorzüge Ihres Hundes entsprechend zu würdigen. Er ist Spezialist und auf sein Urteil kann man sich verlassen. Auch wenn Ihr Hund nicht zu den wenigen gehört, die die beste Formwertnote „Vorzüglich“ erhalten, ist solch eine Ausstellung doch immer interessant und ein Erlebnis. Mit Gleichgesinnten kann man Erfahrungen austauschen und jeder Züchter wird sich freuen, seine Nachzucht auf Ausstellungen vertreten zu sehen. Nur so kann er feststellen, ob er mit seinen Zuchtvorstellungen und Zuchtzielen auf dem richtigen Wege ist.

(Quelle: Der Leonberger v. H. Schmitt und G. Zerle)